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Wasser als wertvollste Ressource des 21. Jahrhunderts: Warum Aufbereitung entscheidend für unsere Zukunft ist

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Daniel Puschnig

Wasser: Das blaue Gold unserer Zeit

Während Öl einst als das „schwarze Gold“ galt, ist inzwischen klar: Wasser ist die eigentliche Schlüsselsubstanz für das Überleben unserer Spezies. Doch trotz seiner scheinbaren Allgegenwärtigkeit in Europa ist sauberes, trinkbares Wasser keine Selbstverständlichkeit mehr. Die weltweiten Vorräte stehen unter Druck – Klimawandel, Überbevölkerung und Umweltverschmutzung treiben die Nachfrage nach innovativen Lösungen in der Wasseraufbereitung.

Hier setzen moderne Technologien an, um Wasser zu reinigen und es effizient und nachhaltig nutzbar machen. Der Fokus liegt auf Membranfiltrationen, chemisch/biologischen Aufbereitungsprozessen und insbesondere innovativen elektrochemischen Verfahren, um Wasser auch dann zu reinigen, wenn klassische Methoden an ihre Grenzen stoßen.

Wasser - das Gold unserer Zeit
© pro aqua - Unsere wichtigste Ressource

Der Aralsee, 2000-2018 – Quelle: NASA

Wasserknappheit: betrifft uns alle

Laut der UNESCO-Weltwasserbewertung haben heute über 2,2 Milliarden Menschen keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch nicht nur Entwicklungsländer sind betroffen:

  • In Europa kämpfen große Städte mit maroden Leitungssystemen und steigender Mikroplastik-Belastung.
  • In den USA zeigen Skandale wie in Flint, Michigan, dass selbst Industriestaaten nicht vor Wasserkrisen sicher sind.
  • Die Landwirtschaft weltweit verbraucht rund 70 % des verfügbaren Süßwassers – mit dramatischen Folgen für Grundwasserreserven.


Eines der drastischsten Beispiele für menschlich verursachte Wasserkrisen ist der Aral-See in Zentralasien. Einst eines der größten Binnengewässer der Welt, ist er heute fast vollständig ausgetrocknet – eine Folge von jahrzehntelanger fehlgeleiteter Bewässerungspolitik. Der See zeigt eindrucksvoll, was passiert, wenn Wasser nicht nachhaltig genutzt wird.

Moderne Wasseraufbereitung: Weit mehr als nur "Filtern"

Moderne Wasseraufbereitung bedeutet längst mehr als simple Filtration. Je nach Art der Verunreinigung und dem spezifischen Anwendungsfall kommen zahlreiche Verfahren zum Einsatz, oft auch unterschiedliche gleichzeitig in den Verarbeitungsstufen eines Aufbereitungsprojektes:

  • Physikalische Verfahren (Filtration, Sedimentation, Flotation, Adsorption)
  • Chemische Verfahren (Oxidation, Fällung, Koagulation, Ionenaustausch)
  • Biologische Verfahren (Belebtschlammverfahren, biologische Filter, Pflanzenkläranlagen)
  • Thermische Verfahren (Destillation, mehrstufige Flash-Destillation)
  • Membranverfahren (Umkehrosmose, Nanofiltration, Ultrafiltration)
  • Hybridverfahren (UV-Desinfektion mit Oxidation, Membranbioreaktoren)
  • Elektrochemische Verfahren (Elektrolyse, Elektrokoagulation, kapazitive Entionisierung)

Moderne Anlagen setzen häufig auf elektrochemische Verfahren wie bor-dotierte Diamantelektroden (BDD), um Schadstoffe zu eliminieren, die mit herkömmlichen Methoden nicht abbaubar sind. Besonders relevant ist dies beim Abbau von PFAS („Ewigkeitschemikalien“) – hochgiftige Substanzen, die Trinkwasser weltweit belasten.

Die BDD-Technologie mit Durchflusszellen von pro aqua ist aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften und Langlebigkeit eine der führenden Lösungen für den industriellen Einsatz, wenn es um extrem belastete Abwässer geht.

Industrielle Wasserbehandlung
© pro aqua - Industrielle Wasserbehandlung
© pro aqua - der WCD2 zur Aufbereitung von Prozesswasser in der Kardiologie

Industrie & Umwelt: Wandel in der Wasserwirtschaft

Viele Industriezweige stehen vor der Herausforderung, gesetzliche Umweltauflagen zu erfüllen, um Wasser nachhaltiger zu nutzen. Dazu gehören:

  • Flughäfen: PFAS-Belastung durch Feuerlöschschäume
  • Krankenhäuser & Pharmaindustrie: Medikamentenrückstände in Abwässern
  • Lebensmittelproduktion: Hohe Keimbelastung durch organische Stoffe

Daneben erlauben Lösungen wie der pro aqua WCD2 (Water Cleaning Disinfection Device) eine automatisierte Desinfektion von Prozesswasser, z. B. in der Medizintechnik. Dies reduziert den Einsatz von Chemikalien, schützt Wasser-Ressourcen und sorgt für mehr Sicherheit.

Wasseraufbereitung: Schlüssel zur Zukunft

Ohne eine flächendeckende Verbesserung der Wasseraufbereitung werden die globalen Wasserprobleme weiter eskalieren. Die Kombination aus innovativen Technologien und nachhaltigen Konzepten ist der einzige Weg, um den Wassermangel langfristig zu bekämpfen.

Jetzt mehr über nachhaltige Wasseraufbereitung mit Technologie von pro aqua erfahren: 👉 www.proaqua.at